Sommersaison –  Freitag ab 18 Uhr,  Samstag und Sonntag ab 9 Uhr !

Der Begriff stammt aus dem Englischen von man=Mensch und trailing=verfolgen, also die Suche nach dem Menschen.

Der Hund besitzt je nach Rasse zwischen 125-250 Millionen Riechzellen, der Mensch im Vergleich nur 5 Millionen. Das Riechhirn des Hundes macht 10% des Gehirns aus, beim Menschen nur 1%. Dazu komm die außergewöhnliche Fähigkeit des Hundes Stereoriechen zu können, das heißt Sie sind in der Lage mit ihren beiden Nasenlöchern Düfte getrennt voneinander zu verarbeiten und sogar zu differenzieren.

Heute werden Hunde fast weltweit zu Mantrailern ausgebildet, sei es z.B. in einer Rettungshundestaffel oder bei der Polizei. Doch auch immer mehr erfreut sich das Mantrailen bei den privaten Hundehaltern als perfekte und natürliche Auslastung für den Hund. Mensch und Hund machen etwas zusammen und der Mensch lernt seinem Hund und seiner Schnüffelnase zu vertrauen und lernt vor allem, seinen Hund zu lesen und viel besser zu verstehen.

Ängste und Unsicheres Verhalten, welches der meiste Auslöser für aggressives Verhalten darstellt, wird durch das trailen oft ausgeblendet. Hunde die Beispielsweise anderen Hunden aggressiv begegnen, blenden bei der Nasenarbeit andere Hunde einfach aus, weil Sie auf Ihre Arbeit fokussiert sind und Probleme erledigen sich oftmals sobald dein Hund einen richtigen Job hat.

Der Hund sucht den Individualgeruch des Menschen

Ein Individualgeruch ist beispielsweise mit einem Fingerabdruck vergleichbar. 

Der Individualgeruch des Menschen setzt sich zusammen durch

-Hautzellen die wir Menschen verlieren (ca 40.000, ca 16g/Tag) diese steigen aufgrund der Körperwärme nach oben und werden durch Wind und die Thermik verteilt.

– durch die täglich bis ca 1000 ml Wasser, die wir über die Haut und die  Schleimhäute verlieren

– durch Ausscheidungen über den Atem- und Verdauungstrakt

– durch Stoffwechselprodukte und Gase (Ammoniak, Wasserstoff, Fettsäuren, usw.), die sich bei der Zersetzung  abgestoßener Zellen absondern

– durch z.B. Lebensumstände, Befindlichkeiten, Nahrung des einzelnen Menschen

Übung macht den Meister

Je länger ein Hund trailt umso sicherer wird er und auch sein Mensch. Je länger ihr beide in diese Faszination des Mantrailings einsteigt, umso spannender werden die Trails. Dann trailen wir mal im Wald oder Feld aber auch mal bei großer Ablenkung in kleinen Städten oder in Gebäuden (Indoor -Trails), Personendifferenzierungen und vieles mehr.

Dieser Kurs ist ein Freizeitkurs und es geht vor allem um eins: Spaß für Mensch und Hund und eine gemeinsame Aufgabe zu lösen!

Jeder Hund kann suchen und jeder Hund hat großen Spaß dabei. Eingeschränkt sind leider die Plattschnauzen wie Möpse oder franz. Bulldoggen usw.

Vorkenntnisse sind keine notwendig, der Hund muss aber auch mal im Auto warten können.

Das brauchst du für das Mantrailing:

  • ein gut sitzendes Geschirr sowie ein Halsband für den Hund
  • eine normale Leine sowie eine 5 m max 7 m Leine (von Vorteil aus Leder oder Biothane)
  • einen „Jackpot“ d.h. was ganz Besonderes , was der Hund gerne mag  (kein Trockenfutter) Käse, Fleischwurst, oder Katzenfutter, oder Ähnliches oder auch ein Spielzeug (der Hund kann auch durch das Spiel belohnt werden),  Wasser für den Hund
  •  Treffpunkt: nach Absprache
  • Hier kannst du dich mit deinem Hund zu einem unverbindlichen Schnuppertermin anmelden:
  • https://www.mensch-ein-hund.de/mantrailing-schnupperstunde/                                                                                

Ich freue mich auf euch!

Herzlichst eure Annette Vossel

 

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