Vom Wolf zum Hund oder….

… vom Hund einmal zurück zum Wolf

Der Hund gilt seit Jahrhunderten als treuester Freund des Menschen. Mittlerweile leben über 9 Millionen Hunde in Deutschland Tendenz weiter steigend! So ist der Hund für viele Menschen ein richtiges Familienmitglied, für so manchen ist der Hund sogar wichtiger als der Lebenspartner, so erscheinen immer mehr Artikel wie: Hund oder Mann? Lass ich mir nur meinen Teppich versauen, oder mein ganzes Leben? Oder: Studie belegt, dass im Männerbart mehr Keime stecken als im Hundefell! Na denn, ist für viele Menschen, besonders den Frauen die Sache ganz klar. Man redet zwar nicht drüber und Ehemann leidet still vor sich hin oder auch das Gegenteil 🙂 Es soll sogar Menschen geben, die zur Selbstaufgabe neigen, Hauptsache „Meister Struppi“ fehlt es an nichts! Weder Kosten noch Mühen werden gescheut! Statistiken belegen, in Deutschland wurden 2017 rund 4,7 Milliarden Euro für den „Struppi“ ausgegeben! Spielzeug, Futter, Leckerchen, Hundefriseur, Tierarzt, Hundepsychologen, Heilpraktiker, Hundeschulen und vieles mehr. Es sind keine Grenzen gesetzt! Tendenz weiter steigend! Und eigentlich ist alles ganz einfach. Unser Hund ist zwar kein Wolf mehr, sagen wir, er ist ein angepasster Hauswolf 😉 So schläft der Wolf und auch der Hund gerne bis zu 20 Stunden, wenn man sie nur lassen würde. Wölfe leben in Familien, da gibt es Mutter, Vater und Welpen, die irgendwann gross sind und alleine ihren Weg gehen. Dann pflanzt sich der Wolf wieder weiter fort (Bedürfnis Fortpflanzung) und es gibt eine neue Familie. Unsere Hunde bevorzugen auch heute noch das gleiche Futter wie die Wölfe, da entspricht das Trockenfutter nicht wirklich seinen Bedürfnissen. Der Wolf hat gejagt wenn er Hunger hat und die Nahrung kaum zerkleinert in sich hinein geschlungen. Gejagt wird dann wieder, wenn der Hunger kommt, das kann durchaus auch einen oder zwei Tage dauern, weil erst wenn in aller Ruhe verdaut und geschlafen wurde, geht es wieder auf die Jagd. Hunde brauchen zwar nicht mehr zu jagen, aber vom Fressverhalten sind sie genau wie der Wolf und es schadet ihnen sogar, ständig zu fressen und mit Leckerchen voll gestopft zu werden, auch das ist ein menschliches Bedürfnis. Hingegen zählen Ordnung und Sicherheit zu den Bedürfnissen eines Hundes. Unsere Hunde sind wahre Anpassungskünstler. Es gibt kein Lebewesen, welches so in der Lage ist sich dem Menschen anzupassen wie der Hund, dafür nimmt er nahezu alles in Kauf. Sein Leben langt beschäftigt sich unser Hund seinen Menschen zu lesen und möchte nichts anderes als ihn verstehen und ihm gefallen. In der Realität ist die Wirklichkeit ganz anders: Hunde sind vollkommen einfach und brauchen nicht viel! Würden wir Menschen den Hund einfach nur Hund sein lassen, und unsere eigenen Bedürfnisse nicht auf den Hund projizieren, würden vier bis maximal sechs Stunden bleiben, die unsere Hunde aktiv sind. Dann sind sie glücklich über Beschäftigung und sei es nur dabei sein, bei gemeinsamen Unternehmungen mit seinem Menschen – andere Hunde treffen, andere Menschen treffen, ein wenig Spiel und Quatsch machen, oder ein bisschen Sucharbeit, was kann der Hund auch besseres als schnüffeln?! Und auch hier, geht es auch mal vollkommen einfach. mal gemeinsam chillen, bei schlechtem Wetter einfach die Seele gemeinsam baumeln lassen, Hauptsache bei seinem Menschen, so einfach ist ein Hund. Und ganz wichtig bleibt: klar und einfach zu sein, klare Regeln sind so wertvoll! Eine wirkliche Bindung zwischen Mensch und Hund setzt immer eine ehrliche Kommunikation voraus. Nur wer die gleiche Sorache spricht, kann einander verstehen. Lass dich ein auf die Sprache deines Hundes, er hat dir so viel zu erzählen! Herzlichst eure Annette

 

 

By |2019-07-25T00:17:16+02:00Juli 23rd, 2019|Home, News|0 Comments

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